Neubau Neckarbad, Neckarpark Bad Canstatt

Neubau Neckarbad, Neckarpark Bad Canstatt

Auslober: Bäderbetriebe Stuttgart
Standort: Neckarpark Bad Canstatt, Stuttgart
Nutzung: Neubau Sporthallenbad
Ergebnis: 1. Preis
Verfahren: Verhandlungsverfahren mit integriertem Planungswettbewerb
Bearbeitungszeitraum: 06/2013
Zusammenarbeit: SpOrt concept

Der neugeordnete Neckarpark ist durch seine derzeit vorhandenen und später geplanten Strukturen von großformatigen und klaren Gebäude- und Nutzungsstrukturen geprägt. Mit dem Entwurf des neuen Sporthallenbades beabsichtigen die Entwurfsverfasser den gewählten Standort hier einzubinden und das neue Gebäude als selbstverständlichen Teil des Areals zu platzieren.

Städtebau.
In einer Reihe von Sportnutzungen auf Rasenfeldern der angrenzenden Bereiche steht ein scheinbar dem Erdboden entwachsener Kubus. Seine eindeutige und klare Linienführung verleiht ihm Ruhe und Stabilität. Dies wird durch die pyramidenartig geformte Sockelzone gestärkt, welche den in der Nachbarschaft bereits realisierten Umgang mit über dem vorhandenen Gelände angeordneten Nutzungen aufgreift. Auf der allmählich in unterschiedlichen Winkeln ansteigenden, mit Fassadenbegrünung gestalteten Basis ruht die Badeplatte. Ein darüber schwebender Körper, welcher neben Dachtragwerk und der inneren Erschließung des Objektes auch Nebenräume, Seminarraum und die Lüftungszentrale aufnimmt bildet einen Himmelskörper. Dessen äußere Konturen folgen der durch den Städtebau festgelegten ruhigen Raumkanten des Komplexes.

Funktionen.
In der Basis befinden sich die technischen Einrichtungen des Bades. Neben Betriebsräumen für die Ver- und Entsorgung ist hier insbesondere die zentral angeordnete Badewasseraufbereitung eingerichtet. Der massive Sockelbau besteht aus Stahlbetonbauteilen und bildet die Basis für den Abtrag der Lasten aus Dach und Geschossdecken. Die Beckenkörper sind ebenfalls in Stahlbeton ausgebildet. Die Decken sind, wie auch die Tribüne im Sinne einer wirtschaftlichen und schnellen Konstruktionsweise mit gemäßigten Spannweiten als Teil- und Fertigteilelemente konzipiert.

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