Erweiterung / Umbau Hospiz “Am Buck”, Lörrach

Erweiterung / Umbau Hospiz “Am Buck”, Lörrach

Ausloberin: St. Josefshaus Herten KdöR, Rheinfelden
Aufgabe: Erweiterung und Umbau des bestehenden Hospizes auf 14 vollstationäre Plätze inkl. Tagesgruppenplätze und Verwaltung
Standort: Lörrach
Nutzung: Pflege (Hospiz) mit Verwaltung
Verfahren: Ideenwettbewerb als beschränkter Wettbewerb
Ergebnis: 1. Platz
Bearbeitungszeitraum: 03/2022
Visualisierung: Kubus360

Städtebau Das Wettbewerbsgebiet befindet sich in Lörrach. Der umzuplanende Baukörper liegt zurückgezogen am Joseph-Rupp-Weg 7. Gemeinsam mit dem Seniorenzentrum St. Fridolin und der dazwischenliegenden Park- und Freifläche, bildet das Hospiz das Ende der Erschließungsstraße – eine Sackgasse. Daraus resultiert ein reduziertes Verkehrsaufkommen entlang des umzuplanenden Hospizes.
Das gesamte Umfeld ist geprägt von kleinteiligen, einzelnen Wohngebäuden. Lediglich das Seniorenzentrum im östlichen Bereich bricht aus der feinen, städtebaulichen Körnung heraus.
Die bestehende Bebauung gliedert sich, angepasst an die vorhandene, abschüssige Topografie, entlang des Hangs mit Blickbeziehungen in das Tal. Daran orientiert sich auch die Konzeptidee.

Architektur und Fassadengestalt Die vorgeschlagene Erweiterung integriert sich hervorragend in die bestehende Gelände und Höhensituation, innerhalb der baurechtlichen Vorgaben. Durch die neue Gestaltung gliedert sich der Baukörper verträglich in die umgebende Bebauung ein, ohne diese dabei zu beeinträchtigen. Durch die architektonische Ausformulierung bleibt der dreigeschossige Bestandsbau in seiner massiven Struktur erhalten und wird um ein weiteres Geschoss ergänzt.
Der Anbau gliedert sich dabei spielerisch um den zentral liegenden Bestand und hebt sich durch die leicht wirkende Holzverkleidung von diesem ab. Die Balkonstruktur nimmt das Thema Holz erneut auf, lehnt sich an den Bestand an und setzt die Architektursprache fort. An gezielten Stellen öffnet sich die Fassade zum Außenraum, um eine Interaktion und Blickbeziehungen zwischen Innen und Außen zu schaffen. Insgesamt vermittelt das Fassadenkonzept ein ruhig wirkendes, der Nutzung entsprechendes Gebäude mit qualitativer Architektur und einer eigenen Identität.

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