Neupositionierung eines Fachmarktzentrums

Neupositionierung eines Fachmarktzentrums

Aufgabe: Neupositionierung Fachmarktzentrum und Ergänzung zusätzlicher Nutzungen
Verfahren: nichtoffener Realisierungswettbewerb
Ergebnis: 2.Preis
Bearbeitungszeitraum: 08/2024
Nachhaltigkeit: Holz-Modulbauweise // Low-Tech Energiekonzept // Fassadenbegründung // Grünsolardach
Visualisierung: Kubus360

Aufgabe:
Ein bestehendes Fachmarktzentrum mit teilweise nicht mehr erhaltenswertem Altbestand sowie einem jüngeren Bestandsgebäude soll neu strukturiert und weiterentwickelt werden. Durch die Neupositionierung des Zentrums und die Ergänzung zusätzlicher Nutzungen (u. a. Wohnen) soll die Liegenschaft aufgewertet und der Handelsstandort zukunftsfähig ausgerichtet werden.
Ziel ist ein städtebaulich und gestalterisch anspruchsvolles Konzept, das Architektur, Freiräume, Nachhaltigkeit, Nutzungen und Wirtschaftlichkeit integriert.

Städtebauliches Konzept
Quartier, Struktur

Der Entwurf beschreibt die Neugestaltung eines bestehenden Fachmarktstandortes zu einem durchlässigen, nachhaltigen Quartier. Die Neubauten folgen dem Prinzip des einfachen Bauens mit robuster Konstruktion und reduzierter Gebäudetechnik, um langlebige Strukturen mit optimierten Lebenszykluskosten zu schaffen. Auf Grundlage einer Vorstudie werden Leitlinien eines Masterplans weiterentwickelt und in ein Ensemble aus vier Baukörpern mit funktionaler Zuordnung übersetzt. Dabei werden Fragen nach einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung aufgegriffen, insbesondere im Hinblick auf Klimawandel, Digitalisierung und demografische Veränderungen. Städtebaulich prägen Blickbeziehungen, ein Wegenetz sowie eine polygonale Formensprache in Grundrissen, Fassaden und Dachlandschaft die Identität des neuen Quartiers und knüpfen an die vorhandene Bebauungsstruktur an.

Nutzungen und Organisation
Funktion, Erschließung

Die Nutzungsverteilung folgt den Vorgaben der Auslobung und ordnet die unterschiedlichen Funktionen den einzelnen Baukörpern zu. In den Erdgeschossen werden überwiegend Gewerbe- und Gastronomienutzungen vorgesehen, während in zwei Gebäuden darüber Mikroapartments in verschiedenen Wohnungsgrößen organisiert sind. Ein weiterer Baukörper nimmt in den Obergeschossen Dienstleistungsangebote auf, sodass dort eine geschossweise Trennung von Arbeiten und Publikumsnutzungen entsteht. Die Erdgeschosse werden weitgehend stützenfrei geplant, um eine hohe Flexibilität für wechselnde Grundrisse und Mieterstrukturen zu ermöglichen. Die äußere Erschließung erfolgt über differenzierte Gebäudeeingänge, die vertikale Erschließung über zentrale Treppenhauskerne; ein zusätzlicher Baukörper bietet Flächen für großflächigen Einzelhandel.

Dazu passende Projekte

WordPress Lightbox