Richtfest Neue Lindenhalle Dettingen

Am 13.09.2017 konnte das Richtfest der neuen Lindenhalle in Dettingen, Gemeinde Gerstetten gefeiert werden. Trotz Regenwetter war die Stimmung gut: Man freut sich auf die neue Halle, die schon zu Beginn des kommenden Jahres fertig gestellt werden soll!

KUBUS360 übernimmt die Projektsteuerung bei diesem Neubauprojekt.

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/richtfest-fuer-die-neue-dettinger-lindenhalle-15732849.html

 

Spatenstich Daimler Nutzfahrzeug-Zentrum in Neu-Ulm

Zum offiziellen Spatenstich für den Neubau eines hoch modernen Nutzfahrzeugbetriebs auf 38.000 Quadratmetern als größtes Investitionsprojekt in der Umgebung, sprach OB Noerenberg Daimler seine Glückwünsche aus.

Der Leiter der Mercedes-Benz LKW-Vertriebsdirektion Württemberg, Thomas Witzel erläuterte das Projekt, in dem ab Oktober 2018 rund 160 Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz finden werden. Tobias Jung von der Daimler Real Estate GmbH und Felix Hölzl vom ausführenden Generalunternehmer Leonhard Weiss Bauunternehmung halfen tatkräftig mit den Spaten.

Kubus360 unterstützt Daimler mit der Projektsteuerung für dieses spannende Projekt.

L├Ąuft bei uns... - KUBUS360 beim Firmenlauf Stuttgart

Am 17.05.2017 gingen acht Läufer und Läuferinnen vom Team KUBUS360 beim 10. DEE-AOK Firmenlauf an den Start. Bei schönstem Wetter und nach gut sechs Kilometern kamen alle erfolgreich ins Ziel.

Wir gratulieren und sind stolz auf das Laufteam KUBUS360!

Baggerbiss f├╝r die Theodor-Heuglin-Schule in Ditzingen

Wir freuen uns über den offiziellen Start der Bauarbeiten für den Neubau und Sanierung der Theodor-Heuglin-Schule in Ditzingen! Dieser wurde mit einem Baggerbiss und Spatenstich Ende April zelebriert. KUBUS360 übernimmt die Generalplanung für Leistungsphase 6-9.

 

SportQuadrat Bietigheim-Bissingen er├Âffnet

Am Samstag, 22. April 2017 wurde nach 13 Monaten Bauzeit das Sportvereinszentrum des TSV Bietigheim eröffnet. Wir sind stolz, mit 5,75 Mio. € Baukosten, den finanziellen und zeitlichen Rahmen eingehalten zu haben! Neben einer Bewegungslandschaft für Kinder, Gymnastikhalle, Kursraum und Trainingsbereich für klassisches Kraft- und Ausdauertraining gibt es im Umkleidebereich auch eine Sauna.

Hier berichtet der Verein über die Eröffnung:

http://tsvbietigheim.de/hauptverein/modules/news/article.php?storyid=196

Spatenstich f├╝r Festhalle in Massenbachhausen

In Massenbachhausen ist die Generalsanierung und Erweiterung der Festhalle offiziell mit einem Spatenstich gestartet. Seit 2009 laufende Planungen, den Bestand zu sanieren, kommen nun für rund 4,4 Mio. Euro zur Ausführung.

https://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/leintal/Spatenstich-fuer-die-Herkulesaufgabe;art1906,3818424

Sanierung im Wohngebiet Lauchhau begonnen!

Im Wohngebiet Lauchhau in Vaihingen werden nach Planung von KUBUS360 in den Hochhäusern der SWSG fast 400 Wohnungen saniert. Um Platz zu schaffen und die Zeit vor der Vegetationsphase zu nutzen, werden jetzt schon Büsche gerodet. Die eigentlichen Arbeiten beginnen dann im April. Generalplaner für das gesamte Projekt ist KUBUS360.

https://www.swsg.de/aktuelles/news/swsg-startet-in-vaihingen-mit-lauchhau-modernisierung.html

Das Bauschild f├╝r den Neubau und die Sanierung der Theodor-Heuglin-Schule in Ditzingen

Am 14.11.2016 wurde, mit Abschluss der Abbrucharbeiten, das Bauschild für den Neubau und die Sanierung der Theodor-Heuglin-Schule in Ditzingen aufgestellt.

Richtfest TSV - Vereinszentrum Bietigheim am 24.09.2016

Am 24.09.2016 konnten die Besucher bei strahlendem Sonnenschein das Richtfest des TSV - Vereinszentrums in Bietigheim feiern. 

http://www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/halbzeit-fuer-das-sportquadrat-name-des-tsv-zentrums-enthuellt-13707061.html

Einweihung Hannes-Reiber Halle in Kornwestheim am 04.07.2016

Am 04.07.2016 war die Einweihung der neuen Dreifeld-Sporthalle in Kornwestheim.

Erfreulicherweise konnte das gesetzte Budget von 5,5 Mio. Brutto unterschritten werden.

 

http://www.stadtanzeiger-im-netz.de/lokales/5-5-millionen-euro-teure-hannes-reiber-halle-wird-ende-mai-eingeweiht

 

Spatenstich f├╝r das neue TSV - Vereinszentrum Bietigheim am 29.03.2016

TSV Vereinszentrum: Spatenstich fürs Millionenprojekt in Ellentall

 

Mit dem Spatenstich zum neuen Vereinszentrum hat sich der TSV Bietigheim 1848 am Freitag einen Traum erfüllt. Nach einer mehr als zehnjährigen Planungs- und Vorbereitungsphase geht damit die Realisierung des Projektes in die heiße Phase. Das dreigeschossige Gebäude mit rund 2000 Quadratmetern Nutzfläche wird unter anderem einen Trainingsbereich, einen Kursraum und eine kleine Sporthalle mit Bewegungslandschaft enthalten. Gesamtkosten: 5,75 Millionen Euro"

Hier eine Online-Veröffentlichung der Bietigheimer Zeitung und des TSV-Vereinszentrums: 

http://www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/Startschuss-fuer-das-TSV-Vereinszentrum;art1188806,3741053

http://www.swp.de/bietigheim/lokales/bietigheim_bissingen/TSV-Vereinszentrum-Spatenstich-fuers-Millionenprojekt-im-Ellental;art1188806,3743160

http://tsvbietigheim.de/hauptverein/modules/news/article.php?storyid=135

 

1. Preis f├╝r Barrierefreies Bauen in Bamlach

Auszug aus dem Protokol zur Jurysitzung am 03. März 2016 im Marienheim Bamlach, St. Josefshaus Werkstätten, Bad Bellingen-Bamlach

"Die Jury empfiehlt einstimmig den Wettbewerbsbeitrag vom Architekturbüro KUBUS360 aus Stuttgart zur weiteren Bearbeitung
KUBUS360, Stuttgart

- Der Versuch das Gelände barrierefrei zu erschließen, wird als sehr positiv angesehen.

- Die geforderte Flexibilität der Wohnungsgröße ist gegeben und detailliert nachgewiesen.

- Die Platzgestaltug ist gelungen. Der Platz liegt im Zentrum des Areals.

- Entwicklungsmöglichkeiten sind vorhanden und wurden auch ausführlich dargestellt.

- Sowohl die Wohnungen als auch die Freianlagen sind rollstuhlgerecht ausgeführt bzw. geplant.

- Die Jury hat die unterschiedlichen Baukörper aus städtebaulicher Sicht positiv bewertet.

- Der Entwurf strahlt eine Strenge, gleichzeitig jedoch auch eine Großzügigkeit aus"

1. Netzwerkabend 2016 der 360Akademie

Und plötzlich macht es klick! 
Über das Handwerk der Kreativität und wie wir zu Neuem kommen

Kreativ kann jeder! Kreativ – das ist man oder ist es nicht. Kreativ sind Genies und Designer mit Hornbrillen. Stimmt das?

Der 1. Netzwerkabend 2016 war zugleich auch Neujahrsempfang der 360Akademie und stand ganz im Zeichen des Neuen und wie wir dazu kommen.

Mit der Frage, wie neue Ideen in unseren Kopf kommen, hat sich der Wissenschaftsjournalist Bas Kast (43) auf den Weg gemacht und selbst nachgeforscht. In seinem interaktiven Vortrag angelehnt an sein aktuelles Buch „Und plötzlich macht es klick!“ hinterfragte der Wissenschaftsjournalist Phänomene im Bereich der menschlichen Wahrnehmung und gab konkrete Werkzeuge an die Hand, um die ganz individuelle Kreativität zu entdecken. Die gute Nachricht: Kreativität ist nicht vermeintlichen Genies vorbehalten. Jeder kann aktiv dazu beitragen, sein Leben mit mehr Kreativität zu bereichern.

Routinen brechen und Entspannung zulassen

Unser Alltag besteht zu über 90 Prozent aus Routine. Das heißt, das Gehirn kann in der Regel auf bewährte Verschaltungen zurückgreifen, um im Alltag zu bestehen. Als fester Rahmen ist Routine sogar sehr geeignet, um Kreativität zu entfachen. Ein Weg zu mehr Kreativität ist es aber, bewährte Abläufe zu brechen und damit das Gehirn von Zeit zu Zeit zu irritieren und so andere Hirnregionen zu aktivieren. Studien zeigen: Nach solchen „Schocks“ denken wir tatsächlich flexibler. Entgegen der Vermutung, Konzentration sei eine weitere Strategie zu mehr Kreativität, klärte Kast die rund hundert Zuhörer mit einer gegenteiligen Erkenntnis aus der aktuellen Forschung auf: Obwohl Konzentration zweifellos nützlich sein kann beim Problemlösen, verengt es gleichzeitig unseren Blick. „Wenn wir feststecken oder keinen Anfang für eine neue Idee finden, kommt es darauf an, sich für das vermeintlich Nebensächliche und für das Unerwartete zu öffnen“, so der mehrfach ausgezeichnete Autor. Für eine kreative Einsicht hilft das Gegenteil von Konzentration: Entspannung! Zum Beispiel mit einer Pause. Sie sollte man als kreative Quelle regelmäßig in den Arbeitsprozess einbauen, so der Rat an das Publikum. Abschalten könne schon damit beginnen, bewusst zu gewissen Zeiten offline zu sein. Letztlich gibt es kein Patentrezept c Kreativität ist ein Prozess, der sich unter verschiedenen Voraussetzungen vollziehen kann. Ein erster Schritt ist es, Neues überhaupt einzukalkulieren und sich auf erste, zunächst verrückt erscheinende Ansätze einzulassen. Ein weiterer Faktor für mehr Kreativität ist der Raum selbst, wenn er ungezwungene Begegnungen und Austausch ermöglicht – ob in atmosphärischem Ambiente oder ganz nüchtern einfach im Flur zum Fahrstuhl oder zur zentralgelegenen Toilette.

Begeisterung als Triebfeder für Neues

Wer eine kreative Idee gefunden hat, steht vor der Herausforderung der Umsetzung. „Begeisterung ist eine entscheidende Triebfeder für Kreativität gerade im Arbeitsleben“, sagte Simone Martinetz. Die studierte Psychologin arbeitet beim Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart in der angewandten Forschung: „Begeisterung für das Neue wie etwa auch beim lebenslangen Lernen ist ansteckend!“ Erarbeitetes Wissen kann auch verloren gehen, etwa wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. So wird eine hohe Fluktuation normalerweise zum Kostentreiber c nicht bei der Unternehmensberatung Oscar GmbH. Mit 300% ist hier der Wechsel von Mitarbeitern Normalität und wird sogar als Erfolgsfaktor genutzt: „Neue Mitarbeiter finden sich in immer wieder neuen Teams zusammen, so entstehen jeweils ganz neue Konstellationen von Erfahrungen und Erkenntnissen“, erzählte Philipp Becker, Geschäftsführer bei Oscar. Eine strukturierte und selbsterklärende Dokumentation hält das wachsende Wissen im Haus und verschafft wiederum neuen Mitarbeitern den reibungslosen Einstieg als solide Basis, um jenseits fester Routinen frei und kreativ ins nächste Projekt einzusteigen. 

 

www.360akademie.de
Die 360Akademie ist eine Kooperation der Unternehmen Elektroplan mbH, Ingenieurgesellschaft Hetzel mbH & Co. KG und Kubus360 GmbH. Zielsetzung der 360Akademie ist es, den insgesamt rund 100 Mitarbeitern sowie Kunden und Geschäftspartnern und externen Teilnehmern eine Plattform für die Weiterbildung in allen Lebenszyklusphasen der Immobilie zur Verfügung zu stellen.

1. Rang in Korntal-M├╝nchingen

1. Rang bei Investorenauswahlverfahren „Krezengasse 7“ in Korntal-Münchingen

Gemeinsam mit Godel Planen & Bauen aus Stuttgart-Weilimdorf als Investor belegt KUBUS360 beim Investorenwettbewerb für ein Wohn- und Geschäftsgebäude mit Gewerbeeinheit, Arztpraxis und Wohnungen den 1. Rang.

Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:
„Die Gebäudestruktur in „Kristallform“ wirkt selbstbewusst und in der Körnung gut ge­wählt. Die vorgeschlagenen Dachformen vermitteln zwischen den nachbarschaftlichen Gebäuden. Die Fuge zwischen den beiden Gebäuden wird positiv gesehen und unterstreicht die Klarheit und Strukturierung des Entwurfs. Die Ausdehnung der Gemeinschaftspraxis im 1. OG mit eigenständigem Eingangsbe­reich und Verbindung zum südlich gelegenen Hof ist konsequent und verspricht eine funktionale und flexible Nutzungsaufteilung. Die Aufteilung der Wohnungen in Größe und Lage erscheint stimmig, die Belichtung aller Wohnungen wie auch der Praxisfläche ist gut.“

Er├Âffnungsfeier im Wohnheim Sankt Leon-Rot

Am 1. Juli 2015 wurde im Wohnheim der Johannes Diakonie in Sankt Leon-Rot bei heißem Sommerwetter offiziell die Eröffnung gefeiert.

Artikel der Metropolregion Rhein-Neckar News

Aktuelle Ver├Âffentlichungen im Mai 2015

KUBUS360 ist im Mai 2015 gleich zweimal an Fachveröffentlichungen beteiligt.

Verena Wortelkamp (Abteilungsleiterin Projektsteuerung bei KUBUS360) hat gemeinsam mit Daniela Feindor von den Rems-Murr-Kliniken ein Internview zum Thema "Kommunikation im Projektverlauf" gegeben. Das Interview erscheint in der Mai-Ausgabe der Management & Krankenhaus.

Zum Thema Energiekonzepte für den Sport sind zwei Projekte von KUBUS360 bzw. SpOrt concpet in der Deutschen Bauzeitung veröffentlicht.

Beide Artikel sind hier zu finden.

2. Netzwerkveranstaltung 360Akademie

Veränderung ist Programm und kontinuierlicher Prozess

2. Netzwerkveranstaltung 360Akademie unter den Vorzeichen von Industrie 4.0

Weitreichende Veränderungen prägen den Megatrend „Industrie 4.0“ und stehen als diesjähriges Leitthema auch im Fokus der 360Akademie: Vernetzung, Kooperation und lebenslanges Lernen sind nur einige Schlagworte, die Produkte, Projekte, Arbeit und Leben bestimmen werden.

Wie man Prozesse der Veränderung in Netzwerken, in Teams, als Mitarbeiter und als Mensch gestalten kann, war Anfang Mai Thema bei der 2. Netzwerkveranstaltung der 360Akademie. Rund 70 Gäste folgten dem interaktiven Format - genannt „Fishbowl“ angelehnt an die kreisförmige Anordnung: Die Gesprächsgäste kommen nach und nach im wörtlichen Sinne in die „Runde“ und verabschieden sich im Laufe der Zeit auch wieder ins Publikum, von dort rückt ein neuer Gast nach vorne. So gingen Podium und Publikum ineinander über und es kam zu einem bewegten, anregenden und interdisziplinären Austausch moderiert von Insa Lüdtke, freie Journalistin und verantwortlich für Strategie und Kommunikation der 360Akademie.

 

Veränderung ist ambivalent

Menschen müsse man im Hinblick auf Veränderungen mitnehmen, betonte Sigi Hänger, freier Musiker und Musiklehrer sowie Berater für die Musikindustrie. Das gelinge, wenn man ihnen eine klare Vision vermitteln könne. Als Energie und Triebkraft sei es für ihn unerlässlich, so Hänger, „selbst mit dem Herzen dabei zu sein.“ Claudia Fürst, Partnerin bei Management Partner, ergänzte: „Veränderung ist grundsätzlich ambivalent“, erklärte die Unternehmensberaterin und studierte Psychologin. Veränderung kann Menschen sowohl neugierig als auch unsicher machen. Deshalb sei es wichtig, Menschen in die zahlreichen Entscheidungen einzubeziehen und ihnen jeden Schritt zu erklären, so Fürst. Dirk Kochan, Kollege und Partner bei Management Partner, unterstrich: „Das kann ein spannender und sogar ein spielerischer Prozess sein“, den es bewusst zu gestalten gelte.

 

Transparenz als Basis

Ein weiterer Aspekt im Hinblick auf Veränderung sei es, nicht nur den Kunden zu sehen, sondern auch auf Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, sagte Timm Reichold, Inhaber von Feinkost Dittmann, einem Familienunternehmen mit 1.000 Mitarbeitern. Bei einem Werk in der Türkei habe das Unternehmen kürzlich einen Gebetsraum eingerichtet. Auch Thomas Hetzel, Inhaber der Ingenieursgesellschaft Hetzel und Mitbegründer der 360Akademie sowie der auf Immobilien spezialisierten Unternehmensberatung Zyklu5 berichtete über seine positiven Erfahrungen, Mitarbeiter in die Jahreszielplanung einzubinden. Dass Transparenz auch für den Kunden eine tragfähige Basis für Veränderung darstellt, zeigte Evmarie Zell, Abteilungsleiterin Immobilien Portfolio Management Kubus360, auf. Auch wenn das Wissen um die Zahlen zunächst einmal wehtun mag. Dann gehe es darum, mit dem Kunden zusammen den Kundennutzen zu ermitteln und im Rahmen eines Masterplans die Realisierung zu planen.

 

Bedürfnisse als Impuls für Veränderung

Als der Handball Bundesligist Frisch Auf! Göppingen in die erste Liga aufstieg, brachte das zahlreiche Veränderungen mit sich, berichtete der ehemalige Handballprofi und heutige Geschäftsführer, Gerd Hofele. Man entschied sich etwa dafür, nicht mehr nur in die Beine, sondern auch in die Steine, zu investieren. Nur mit dem multifunktionalen Gebäudekomplex, der EWS Arena,  konnte sich der Verein von einst als Unternehmen aufstellen. Mittlerweile hat die Realität die Vision von einst fast überholt, so sind selbst die Kapazitäten durch Inhaber von Dauerkarten bald erschöpft. Welche Potentiale es haben kann, andere an der eigenen Dynamik teilhaben zu lassen, beschrieb Thomas Ohl, ehemaliger Fußballspieler und jetzt verantwortlich für die Unternehmenskommunikation und Sponsoring des Vereins. Dabei sei ein lebendiges Netzwerk aus engagierten und begeisterungsfähigen Menschen für beide Seiten die wichtige Basis, denn „Veränderung gelingt nur miteinander.“ Auch die 360Akademie versteht sich in dieser Hinsicht als Plattform für Mitarbeiter und Kunden und schafft den Rahmen, um zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln.

3. Preis f├╝r Sporthalle Oberflockenbach

Beim Nichtoffenen Wettbewerb für den Neubau einer Sporthalle Oberflockenbach hat KUBUS360 für SpOrt concpet eine Anerkennung (3. Preis) erhalten.

Auszug aus dem Urteil des Preisgerichts:

"…Verstärkt wird der Ansatz der Verfasser, sich in den vorgefundenen Kontext subtil zu integrieren, was sowohl in der Ausbildung der Fassaden als auch durch den Verzicht auf die große Geste einer Dachkonstruktion gelungen ist. Der bewusste Umgang mit dem Ort wird weiterhin klar bei der Materialisierung der Fassaden - hier gehen die Verfasser auf den lokalen Kontext Wald mit den vorgeschlagenen Holzlamellen ein und erzeugen ein stimmiges Bild...

Die Arbeit besticht insgesamt durch ihre zurückhaltende Einfügung in den gegebenen Ort – mit einfachen und angemessenen Mitteln entsteht ein Mehrwert für den Ort..."

KUBUS360 im Land der Ideen!

Für die Initative "Deutschland, Land der Ideen" beteiligt sich KUBUS360 am Innovationskraftwerk zum Thema "Wohnen im Alter". Ausführliche Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Hier geht's zum Wettbewerb: http://www.innovationskraftwerk.de/Wettbewerb/Kubus360/WohnenImAlter

Land der Ideen

Artikel

Spatenstich f├╝r das neue Wei├čbacher B├╝rgerzentrum

Die Gemeinde Weißbach errichtet derzeit eine Turn- und Festhalle, die als Treffpunkt für die gesamte Einwohnerschaft als Bürgerzentrum dienen wird.

Am 29.10.2014 fand der Spatenstich mit tatkräftiger Unterstützung durch die Kinderkartenkinder statt.

KUBUS360 ist für die Gemeinde Weißbach als Projektsteuerer tätig.

Hier eine Online-Veröffentlichung der Zeitung STIMME.de: hier klicken

Einweihung Jahnsporthalle Kornwestheim

Die Jahnhalle ist eingeweiht und hat den ersten Test erfolgreich bestanden: Die Mädchen und Jungen der Kindersportschule haben ihr Können bei einem Bewegungsparcours im Rahmen der Einweihungsfeier am 30.01.2015 gezeigt.

Kubus360 war in diesem Projekt als Projektsteuerer tätig.

Hier eine Veröffentlichung im Stadtanzeiger: hier klicken

 

2015 startet die 360Akademie

Wir freuen uns unsere neuste Errungenschaft präsentieren zu können!

Am 28. Januar 2015 startet die 360Akademie mit einem Neujahrsempfang.

Die 360Akademie bietet unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern eine Plattform für die Weiterbildung in allen Lebenszyklusphasen der Immobilie. Mehr unter http://www.360akademie.de/

Fertigstellung Zeppelinschule

Wir freuen uns über die Fertigstellung der Umbaumaßnahmen an der Zeppelinschule in Leinfelden-Echterdingen.
Der Betrieb der Musikschule startete bereits im November. Wir wünschen viel Erfolg in den neuen Räumlichkeiten!

Barrierefreies Bauen - Ein Beitrag von I. L├╝dtke

Bauen für alle braucht Baukultur ohne Barrieren

 

Von Insa Lüdtke

 

Nicht nur eine steigende Lebenserwartung bringt immer mehr Branchen und gesellschaftliche Bereiche dazu, sich dem demografischen Wandel zu stellen. Der wachsende Anspruch an eine Umgebung, die ein selbstbestimmtes Leben trotz Einschränkungen - ob im Alter oder mit Behinderung - möglich macht, schlägt sich auch politisch nieder. Das 2006 bei der UNO-Generalversammlung in New York verabschiedete und 2008 in Kraft getretene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen haben bereits 100 Staaten und die EU unterzeichnet, um ihnen die gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

 

Stuttgart. Dass solche politischen Entscheidungen nicht ohne Folgen für das Planen und Bauen bleiben können und weit über Mindestanforderungen wie etwa der DIN-Normen zum Barrierefreien Bauen hinausgehen müssen, versteht sich von selbst. Eine (neue) Baukultur ohne Barrieren ist gefragt. Wie sich Bauherrn in dieser Weise zukunftsweisend engagieren, zeigten die eingereichten Projekte zum diesjährigen „Dr. Ursula Broermann-Preis für beispielhaftes barrierefreies Bauen 2012“, den der Dachverband Integratives Planen und Bauen e.V. (DIPB) zusammen mit der Architektenkammer Baden-Württemberg unter Schirmherrschaft des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann ausgelobt hatte. Letzte Woche fiel die Entscheidung, Kubus360 zählte als Generalplaner mit dem kürzlich fertiggestellten Projekt „Leben in Filderstadt-Plattenhardt“ zu einem der sechs für den Preis nominierten Projekte.

 

Integrieren heisst individualisieren

 

Die Diakonie Stetten trägt bei dem Projekt „Leben in Filderstadt - Plattenhardt“ mit einem differenzierten Wohn- und Betreuungsangebot dem individuellen Maß an Selbständigkeit seiner Bewohner und deren Entwicklung Rechnung. Das Projekt bietet für erwachsene Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung einen Ort für Wohnen und Beschäftigung. 24 Menschen wohnen im betreuten Wohnen und zwölf in den Apartments. Daneben gibt es drei Wohneinheiten, die an Dritte vermietet sind, was den hohen Grad an Inklusion unterstreicht. Auch die Lage des Projekts am Rande eines Wohngebiets und in unmittelbarer Nähe zu Geschäften des täglichen Bedarfs gelegen, fördert die soziale Teilhabe.

 

Die unterschiedlichen Anforderungen an den individuellen Betreuungsgrad und damit an die Anforderungen an den Wohnraum spiegeln sich in zwei Baukörpern mit unterschiedlichen Wohnkonzepten wider: Im Haus 1 findet sich neben der Verwaltung und der heilpädagogischen Förderung Angebote für das „Betreute Wohnen“. Hier können Bewohner in Wohngruppen von 2, 4 bis 6 Personen leben. Haus 2 ist als Apartmenthaus mit Wohnungen für ein oder zwei Personen mit weitestgehend selbstständiger Lebensführung konzipiert.

 

für später vorhalten meint jetzt vorzubauen

 

Alle Zugänge von den Wohn- und Essbereichen nach außen sind barrierefrei gestaltet. Sie führen entweder zu einem großzügigen Balkon bzw. auf eine weitläufige Terrasse. Die Gruppenküchen haben jeweils einen niedriger angeordneten, unterfahrbaren Bereich mit Arbeitsplatte und Herdplatten, damit auch die im Rollstuhl sitzenden Bewohner an der Küchenarbeit ganz selbstverständlich teilhaben können. Barrierefrei bauen heißt auch, nicht jetzt alles Mögliche vorhalten zu müssen, sondern für den Fall der Fälle vorzubauen: Seitlich des Laubengangs wurde ein Fundament erstellt, falls zukünftig ein Fahrstuhl notwendig werden sollte. Unabhängig von Schwellen können auch eine schlechte Orientierung oder ein unzureichendes Sicherheitsgefühl Barrieren darstellen, die es mit geschickter Gestaltung abzubauen gilt. Klare Kontraste verbessern hier die Orientierung: Wohnungstüren und Briefkästen heben sich durch ein Signalrot von der bräunlichen Fassade ab. Oberlichter geben den Laubengängen mehr Helligkeit und dienen neben ihrer Funktion als Erschließungsweg auch als Außen- und Kommunikationsbereich.

 

In ihrem Festvortrag zur Preisverleihung betonte die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, Dr. Gisela Splett, dass ein gesellschaftlicher Konsens nötig sei. Bisher gehe ihr der Gemeinschaftsgedanke noch nicht weit genug: „Barrierefreiheit ist für die meisten Menschen eine Erleichterung und bedeutet für alle mehr Komfort.“ „Wir müssen nicht nur für alle bauen, wir müssen auch auf den Weg dorthin alle mitnehmen und das Planen und Bauen so gestalten, dass wir nicht beim Abbau alter Barrieren neue aufbauen.“ Die Staatssekretärin forderte in ihrem Vortrag eine integrative Kultur beim Planen und Bauen.

Die Leitung des SportQuadrat freut sich über ein Fotobuch zur Eröffnung, das die komplette Bauzeit dokumentiert.

Foto: Helmut Pengerl

1. Netzwerkabend der 360Akademie mit Bas Kast.

Kurze Wege auf lange Sicht: Dienstzimmer ist zentral gelegen, Stützenkonstruktion schafft auch in Zukunft Flexibilität.

Test Nr. 3

Kubus360 ÔÇô Im Kontext.

ÔÇ×GOLDÔÇť im Kino - Ein Beitrag von Insa L├╝dtke

Der Anspruch an Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist mittlerweile mit dem gesellschaftspolitischen Begriff der Inklusion in den Medien und bei den Menschen angekommen. Doch bis es so weit war, ist viel geschehen, die Geschichten im Dokumentarfilm GOLD – DU KANNST MEHR ALS DU DENKST sind ein Teil dieser Entwicklung.

 

GOLD erzählt die bewegenden Lebensgeschichten dreier außergewöhnlicher Menschen und Spitzensportler: Henry Wanyoike, blinder Marathonläufer aus Kenia, Kirsten Bruhn, querschnittgelähmte Schwimmerin aus Deutschland, und Kurt Fearnley, australischer Rennrollstuhlfahrer. Über ein Jahr hat das Filmteam um Michael Hammon die Drei begleitet, sie beim Training beobachtet, aber auch einen tiefen Einblick in das private Leben der drei Athleten gewonnen, die in ihrer jeweiligen Heimat zu den bekanntesten Sportlern gehören und zugleich, durch ihre Art zu leben, Vorbild einer aufgeklärten Gesellschaft sind. Denn auch im ganz normalen Alltag leisten sie Großes, setzen sich immer wieder für ihre Mitmenschen ein, zeigen, dass in jedem von uns etwas Außergewöhnliches und Wertvolles steckt.

 

Jeder ist Gold


Höhepunkt des Films sind die Paralympics 2012, die in London stattfanden und bei denen 4452 Sportler aus 164 Nationen teilnahmen - die bislang größte Athletenanzahl bei den Paralympics. Zehn Tage befand sich London im Ausnahmezustand und wurde gepackt von einer Lebensfreude, der sich auch weltweit niemand entziehen konnte. Dieser Spirit macht GOLD zu mehr als einem Film über außergewöhnliche Sportler – der Dokumentarfilm erinnert daran, dass jeder mehr erreichen kann, als er denkt, dass in jedem Menschen GOLD steckt. Das Motto des Films richtet sich nicht nur an Menschen mit Behinderungen, sondern an alle. „Ich empfinde Demut angesichts der Leistungen und der Haltungen, die ich mit diesem Film dokumentieren darf,“ erzählt der Regisseur und mehrfache Grimme-Preisträger Hammon, „wir anderen brauchen ja manchmal nur einen kleinen Anlass, um die Welt grau in grau zu sehen und uns selbst zu bemitleiden. Für mich ist es deshalb sehr wichtig, diese Botschaft zu transportieren und ich hoffe, der Film wird ihr gerecht werden.“

 

Angeregt durch eine bereits langjährig bestehende Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung als Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen mit über 70 Millionen Versicherten in Deutschland, entstand im Mai 2009 bei den beiden Produzenten von Parapictures Film Production, Andreas F. Schneider und Hendrik Flügge, die Idee, einen abendfüllenden Dokumentarfilm über die Themen Sport und Rehabilitation zu drehen. Dass es Lebensgeschichten von Sportlern vor dem Hintergrund der Paralympics werden sollten, war damit recht schnell klar. „Wir wollten etwas erzählen, was jeder – auch jemand, der eigentlich nichts über den Sport von Menschen mit Handicap weiß – in seiner Bedeutung und Leistung versteht“, geben die beiden Produzenten zu Protokoll.

 

 

Inklusion als Aufgabe für Immobilienkonzepte

 

Nicht erst seit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2008 steht Inklusion als Postulat für ein Umdenken und einen tiefgreifenden gesellschaftlichen Wandel. Lebten Menschen mit Behinderung früher meist in institutionalisierten Heimen und waren damit häufig für die Öffentlichkeit unsichtbar, brachen diese Strukturen vor Ort in Wohngruppenmodelle auf. Heute leben sie immer mehr die Normalität des Alltags: Wohnen in einer ambulanten Wohngruppe eingebettet in ein Wohnquartier, arbeiten z. B. in einer Werkstatt im Nachbarort. Diese Entwicklung fortzuschreiben ist Auftrag der Wohlfahrtträger, die häufig sehr große, über Jahrzehnte gewachsene Bestände von Wohnheimen, Werkstätten, etc. in ihren Portfolios haben. Mit den im Zuge der Inklusion freiwerdenden Standorten wird die Frage nach einer neuen und sinnvollen Nutzung des Immobilienstands- Arbeitsschwerpunkte der Abteilungen Immobilienportfolio Management und Projektentwicklung von Kubus360.

 

 

 

Bauen vs. Abbau des Fachkr├Ąftemangels?

Bertelsmann-Studie prognostiziert für das Jahr 2030 eklatanten Fachkräftemangel. Kubus360 im Interview.

Rund eine halbe Million Vollzeit-Pflegekräfte könnten im Jahr 2030 in Deutschland fehlen. Dies ergab eine Untersuchung „Pflegereport 2030“, die die Bertelsmann-Stiftung Ende letzten Jahres vorlegte. Dabei fallen die Prognosen für die einzelnen Bundesländer zwar ganz unterschiedlich aus. Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland bis 2030 um fast die Hälfte auf knapp dreieinhalb Millionen steigen wird - laut der Stiftung wird sie sich in manchen Kommunen sogar verdoppeln.

„In vielen Landkreisen wird es zu erheblichen Versorgungsproblemen kommen, wenn heute nichts geschieht“, sagt Heinz Rothgang vom Bremer Zentrum für Sozialpolitik, einer der Autoren der Studie. Als Maßnahme gegen den Mangel von Pflegekräften schlägt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine Verkürzung der Altenpflege-Ausbildung vor.

Über Möglichkeiten, dem Fachkräftemangel baulich zu begegnen, sprach Insa Lüdtke mit Kubus360: Evmarie Zell, Leiterin der Abteilung Immobilienportfolio-Management und Bernd Richmann, Leiter der Abteilung Generalplanung.

 

Frau Zell, Fachkräftemangel bewegt die Sozialwirtschaft wie kaum ein anderes Thema. Es geht um Rekrutierung aus dem Ausland, Lohnentwicklung und Qualifikation. Welche Rolle kann dabei die immobilienwirtschaftliche Sicht spielen?

 

Immobilien bilden als „Arbeitsplatz“ ein wichtiges Instrument im Rahmen der Attraktivität von Unternehmen. Ein attraktiver Arbeitsplatz stellt dabei einen wichtigen Pluspunkt im Rahmen des Rekrutierungswettbewerbs dar. Gleichzeitig spiegelt die Immobilie aber auch die Werte des Unternehmens wieder und ist in Bezug auf die Außenwirkung ein gewichtiges Instrument.

 

Ihre Untersuchungen haben die Optimierung von Kosten zum Ziel. Neben den Betriebskosten für Heizung und Strom geht es auch um Personalkosten. Wie setzen Sie bei Ihren Analysen Raum und Mensch (Personal) in ein Verhältnis? Anders gefragt: Müssen Sie nicht neben den baulichen Voraussetzungen (Stichwort Bestand o. Neubau) auch stets das Betreuungskonzept (klassische Pflege; Wohngruppen-Modell; Intensiv-WG) berücksichtigen – wie kommen Sie zu objektiven Ergebnissen?

 

Selbstverständlich! Das Betreuungskonzept spiegelt sich ja in den Grundrissen wieder. Allerdings ist bei der Gebäudeoptimierung oft gerade das problematisch. Nicht jede Bestandsimmobilie lässt es zu, eine gewünschte Betreuungsform umzusetzen. Gerade Bestände aus den 1970er und 80er Jahren sind aufgrund starrer Strukturen oft nicht flexibel umnutzbar. Hier gilt es folgende Punkte objektiv im Rahmen einer Machbarkeitsstudie abzuwägen:

 

Welche Flächen und Anforderungen gibt es um einen wirtschaftlichen Betrieb zukünftig zu gewährleisten und wie viel kostet eine Umstrukturierung der Bestandsimmobilie? Welche Einsparungen in Nutzungskosten sind beim Neubau zu erwarten und welche Flächenschlüssel (qm /Bewohner) sind im Bestand/ im Neubau umsetzbar? Welche Kompromisse müssen bei Bestandsgebäuden gemacht werden und was bedeutet dies für Bewohner, Pflegekräfte und Arbeitsabläufe? Die Ergebnisse aus der Machbarkeitsstudie müssen anschließend im Rahmen eines strategischen Immobilienkonzepts berücksichtigt und abgewogen werden.

 

Herr Richmann, Fachkräftemangel kann wohl selbst die beste Architektur nicht lösen. Welche architektonischen Mittel können personelle Engpässe auffangen?

 

Generell gilt, dass ein Gebäude flexibel und gut strukturiert sein sollte. Dazu gehört ein funktional durchdachter Grundriss mit möglichst kurzen Wegen.   

 

Beispielsweise werden bei unserem aktuellen Projekt - Wohnen in St. Leon Rot - eine Wohn- und Pflegeeinrichtung für 24 Menschen mit Behinderung - die Dienstzimmer räumlich so angeordnet, dass sie als Gelenk zwischen zwei Wohngruppen funktionieren. Somit können, durch die zentrale Lage, von einer Position aus, die Wohngruppen auch mit weniger Personal (z.B. im Krankheitsfall von Pflegekräften), noch ausreichend intensiv betreut werden.

 

In Zeiten personeller Engpässe muss ein Unternehmen auch für die Arbeitsplatzzufriedenheit sorgen. Kann sich die Investition in Architektur sogar als Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt auszahlen?

 

Auf jeden Fall. Es  ist unstrittig, dass sich räumliche, funktionale und atmosphärische Qualitäten eines Gebäudes, auf das Befinden der Bewohner und der Mitarbeiter direkt auswirken. Nur wenn ich mich an einem Ort wohl fühle, ist langfristig eine sinnvolle Nutzung möglich.

 

Dazu bedarf es guter Architektur, die flexibel und bedarfsgerecht auf die Anforderungen reagiert. Eine reine Bereitstellung von Flächen und technischer Infrastruktur ist heutzutage nicht mehr ausreichend. Erst ein attraktiver Standort, gut gestaltete Außenanlagen, wohlüberlegte differenzierte Raumfolgen - innerhalb und außerhalb des Gebäudes - eine gute Lichtführung, vielfältige Aus- und Durchblicke, Farben und Materialität, sorgen im gelungenen Zusammenspiel für eine Atmosphäre, in der man als Bewohner gerne wohnt und die gleichzeitig attraktive Arbeitsplätze für das Betreuungspersonal bietet.

 

Wie und wann zahlt sich die von Ihnen beschriebene Architektur für den Bauherrn aus oder ist der Anspruch an eine „flexible Architektur“ letztlich doch ein Mehraufwand ?

 

Weil zunächst günstiger wird auch heute noch meist in Schottenbauweise gebaut. Einen Grundriss  dagegen langfristig hin auszulegen, erfordert in erster Linie eine möglichst minimierte Tragkonstruktion in Form eines Skelettbaus. Dabei sollte auch noch etwas Reserve bei den Geschosshöhen und den Bodenaufbauten eingeplant werden. Beides stellt einen planerischen und konstruktiven Mehraufwand dar, der sich langfristig auszahlen kann. Beim Skelettbau können veränderte Anforderungen an Zimmer-/ Raumgrößen relativ einfach bewältigt werden, in dem Wände versetzt werden, ohne dabei die Tragstruktur tangieren zu müssen.